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»Fast ein Jahrhundert nach der Veröffentlichung der Traumdeutung ist Freuds Position in der Ideenwelt immer noch ungeklärt. Daß er eine hat, ist unstrittig. Die Frage ist nur: Welche?« (S. 19). Mit diesen ersten Sätzen ihres Buches, das 1977 im englischen Original erschien, umreißt Marie Jahoda, worum es ihr geht. Sie will die spezifische Qualität und Position der Psychoanalyse herausarbeiten. Sie glaubt, dieses Programm am ehesten realisieren zu können, indem sie das Freudsche Werk »aus der Perspektive eines Psychologen« (S. 20) erörtert. Das läuft jedoch nicht auf das bekannte Spiel hinaus, die akademische Psychologie als zwar wissenschaftlich, aber geistlos und die Psychoanalyse als zwar geistvoll,