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Das 3. Tübinger Kinder- und Jugendpsychiatrische Symposion, das im November 1983 stattfand, bildet die Grundlage der Beiträge, die Reinhart Lempp herausgegeben und Adalbert Focken zum Gedächtnis gewidmet hat. Unter fünf Rubriken sind Aufsätze von 16 Autoren versammelt, die sich, so heißt es im einleitenden Beitrag des Herausgebers, darum bemühen, »die Entwicklungspsychologie ebenso wie die Erkenntnisse der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Diskussion um Wesen und Ursache der Schizophrenie einzuführen«. Einige Titel mögen genügen, die Bandbreite der Beiträge anzudeuten. Der erste, mit »Klinische Forschung« überschriebene Teil des Buches enthält einen Aufsatz von L. D. Ciompi mit dem Titel: »Gibt es überhaupt eine Schizophrenie? Der Langzeitverlauf psychotischer Phänomene aus systemischer Sicht«. Einer der fünf Beiträge im zweiten Teil des Buches mit dem Titel »Psychologische Beiträge« ist verfaßt von R. Oerter: »Psychische Entwicklung als Realitätskonstruktion«. Im dritten Teil, »Psychoanalytische Beiträge«, findet sich u. a. der Aufsatz von S. Becker »Säuglingspflege und Behandlung psychotischer Patienten — Ähnlichkeit und Differenz: Spezielle Probleme in der Handhabung therapeutischer Regression«. »Irre Botschaften — Wege zum Verständnis des psychotischen Jugendlichen« lautet der Titel eines Aufsatzes von T. Schönfelder im vierten Teil des Buches, unter der Rubrik »Klinisch-therapeutische Beiträge«. Mit dem fünften Teil, »Die Schizophrenien als funktionelle Regressionen und Reaktionen«, beschließt Lempp die Aufsatzsammlung. Von den insgesamt 15 Beiträgen sollen im folgenden zwei relativ willkürlich ausgewählte Arbeiten, die von Becker und das Schlußkapitel von Lempp, näher betrachtet werden.
Becker untersucht die speziellen Probleme in der Handhabung der therapeutischen Regression bei psychotischen Patienten. Um seine Überlegungen zu veranschaulichen, berichtet er von der Behandlung eines zu Beginn der Therapie 15 Jahre alten Patienten, der akut psychotisch auf d