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Die Frage nach dem Standort psychoanalytisch orientierter, stationärer Psychotherapie ist nach wie vor aktuell. Auf der einen Seite ist die Konkurrenz psychodynamisch orientierter psychiatrischer und sozialpsychiatrischer Einrichtungen und zunehmender ambulanter Behandlungsmöglichkeiten, auf der anderen Seite sind die Vorwürfe, stationäre Psychotherapie sei ineffektiv, sozial ungerecht, eine Luxus- und Verlegenheitstherapie für chronifizierte Neurotiker. Schauen wir, wie uns hierzu Band 2 der Reihe über stationäre Psychotherapie, Fortsetzung des 1978 von F. Beese herausgegebenen, über dieses Thema informiert. Um es vorweg zu sagen, zu Legitimitätsfragen gibt es hier keine Antworten. Fragen der Indikation werden eher bekenntnishaft abgehandelt, zum Beispiel rekurrierend auf eine Indikationsliste von Schwidder von 1962 (Heigl-Evers), die im wesentlichen psychosomatische und sogenannte frühgestörte Patienten berücksichtigt. Auf die Problematik stationärer Psychotherapie, gerade bei sogenannten frühgestörten Patienten, hat Trimborn (Psyche, 38, S. 204-236) bereits ausführlich hingewiesen. Zum Problem des Therapieerfolges wird — allerdings verständlich