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Wolfgang Loch zeigt anhand von Beschreibungen von Krisen des mittleren Lebensabschnittes, wie der Mensch mit einer oft pathogenen Abwehr versucht, sich mit seinem Grundkonflikt, dem Verlust von Objekten, zugespitzt in der Erfahrung des Sterbens und des Todes, zu arrangieren, und wie ein therapeutischer Umgang mit diesem Problem aussehen könnte. In seiner Einführung, differenziert Loch zwischen inneren (zentral-nervösen, triebhaften) und äußeren (auf die sozialen Verhältnisse bezogenen, beruflichen, familiären) Konflikten. Das zentrale Thema der Konflikte der mittleren Lebensphase ist der Verlust. Allzuoft werde der Verlust, so führt Loch aus, durch eine narzißtische Abwehr zu kompensieren versucht, die durch Idealisierungen der Objekte einerseits und durch Verteufelungen der Objekte andererseits charakterisiert ist und die Funktion erfüllt, »dem Betreffenden eine Konfrontation mit der »realen« Außenwelt zu ersparen, eben weil er keine Chance sieht, diese »alloplastisch« so zu beeinflussen, daß sie ihm ein Leben im Gleichgewicht oder im Austausch mit ihr bieten könnte« (S. 140). »Die narzißtische Abwehr schützt nicht nur vor dem seelischen Schmerz, sondern auch vor der dem Objektverlust zugehörigen Einsamkeit und Depression« (ebd.). Das Trauma des späteren Verlusts führt der Autor auf den Verlust der Mutter in der frühen Mutter-Kind-Beziehung zurück. Die pathogene Abwehr trete dann ein, wenn der Mensch nicht die Elastizität besitzt, sich für andere Lösungen zu entscheiden, ein Ergebnis ungelöster Krisen der Kindheit. Deshalb komme es darauf an, »die Erziehung so zu leiten, daß »Lernen durch Erfahrung« (W. R. Bion) nicht behindert, vielmehr gefördert wird, so daß das Wagnis einer neuen Lebensform nicht aus neurotischen Gründen gescheut wird« (S. 139). Die Erwartung des Patienten, einen Verlust durch Triebbefriedigungen zu kompensieren, sieht der Autor als Hindernis einer erfolgreichen Therapie an. Als Lösung dieses Problems betrachtet Loch die Transformation des Trieb