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Karl-Ernst Bühler diskutiert die Biographie und ihre Bedeutung in der Psychotherapie und einige Modelle zur Begründung ihrer Wichtigkeit. In seiner Einführung stellt er drei Argumente für die Biographie als Untersuchungsgegenstand und -methode dar: 1. Krankheit sei Teil des Lebensprozesses, der Biographie des Menschen; 2. Biographie umfasse mehr als Daten; Ereignisse stehen in einem Interpretationszusammenhang, der den Menschen in seiner Ganzheit erkennen lasse; 3. Biographie verleihe dem Menschen Bedeutung.
Bühler betrachtet Biographie nicht allein als Erzählung oder Rekonstruktion, sondern als etwas, das durch den Zuhörer und den Berichtenden zugleich geformt und beeinflußt werde durch die Beziehung beider zueinander sowie durch die jeweiligen erkenntnisleitenden Interessen.
Krankheit sei das Haften des Menschen an der Vergangenheit, gebannt und fasziniert