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Dieser Band enthält Vorträge einer gemeinsamen Tagung der AÄGP und DGPPT. Vertreter der »beiden großen deutschen Therapieverbände« hatten sich zusammengefunden, weil (wieder einmal) Verwirrung herrscht: »Gegenwärtig wird in der Öffentlichkeit viel über Psychotherapie und Psychoanalyse diskutiert, ohne daß immer klar wird, was man damit meint und wie sich die vielen Therapieangebote voneinander unterscheiden und bewerten lassen. Bewährte und erprobte Verfahren stehen neben modischen und glitzernden Verlockungen. Notwendige Psychotherapie bei schweren Krankheiten wird in der Öffentlichkeit — und sogar von Ärzten — häufig mit Versprechungen von Undefiniertem »Seelenheil«für verschiedenartigste »Störungen«verwechselt« (S. 7). Dies — durch »eine zunehmende allgemeine Ratlosigkeit der Menschen in aller Welt noch verschärfte« — Problem wird unter zwei Gesichtspunkten angegangen: Im ersten Teil beschäftigen sich einige Texte mit »Auftrag und öffentliche Meinung«, im zweiten um einen internationalen Vergleich der Lage von Psychotherapie und Psychoanalyse. Untersucht wird dabei, wie psychoanalytische Erkenntnisse in der Werbung eingesetzt werden (Volk/Volk), welche Kommunikationsprobleme zwischen Psychoanalyse und Medien bestehen (Hausmann), wo Schwierigkeiten im Begreifen der Psychoanalyse für eine breite Öffentlichkeit liegen (König) und wo sich die Psychoanalyse mit öffentlich relevanten Problemen schwertut (Nedelmann). Auch wird genauer abgegrenzt, wie Psychotherapien verschiedener Art zueinander stehen (Weigeldt) und wie das Verhältnis Psychoanalyse—Literatur aussieht (Hausmann). Die Lage der Psychotherapie in den USA (Brocher), Frankreich (Held), England (Holder), der Schweiz (Meerwein) und den Niederlanden (de Jonghe) geschildert.
Das Niveau der Texte schwankt erheblich. Während einige sehr differenziert und engagiert Probleme analysieren, sind andere kaum mehr als relativ oberflächliche und assoziative Gelegenheitsarbeiten. Das liegt sicher auch an räumlichen Begrenzun