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Der deutsche Titel des Buches »Das Spiel in der Maske« (im Original »Behind the Family Mask«) ist irreführend. Von Masken, Spiel oder Maskenspiel ist im ganzen Buch nicht die Rede. Die Metapher der Maske wird auch nicht problematisiert. Gegenstand des Buches sind vielmehr rigide Familiensysteme mit einem »kranken Mitglied«, das, von seiner Familie krank gemacht, zugleich seine Familie pathologisiert. Dieses selber spielt in einem solchen Familiensystem, das von den Autoren als »Festung« und das Verhalten ihrer Mitglieder als das von »Festungsinsassen« beschrieben wird, als »identifizierter Patient« eine Mittelpunktstellung, auf den alle durch ein neues Geschehen hervorgerufenen Spannungen konzentriert werden. Dem »identifizierten Patienten« wird die Funktion zugewiesen, für die Stabilität und den Zusammenhalt des Systems zu sorgen, ihm gegenüber definieren die übrigen Familienmitglieder ihre Rollen. Jedes Familienmitglied erfüllt in diesem zur »Familienfestung« erstarrten »systematischen Gleichgewicht« eine Rolle zur Aufrechterhaltung der »Familienhomöostase«; Rollen, die den »identifizierten Patienten« als krank und die anderen Familienmitglieder je entsprechend definieren. Da die Familie ein »aktives und in ständiger Transformation befindliches System« sei, um die »Kontinuität« und das »psychosoziale Wachstum« ihrer Mitglieder zu gewährleisten, macht es sich der Therapeut zur Aufgabe, durch »Neudefinitionen« der Rollen der einzelnen Familienmitglieder, durch »Provokationen« und »strategisches Leugnen« (S. 208) die Familienfestung zu zerstören. Diese therapeutischen Eingriffe sollen es den Familienmitgliedern ermöglichen, ihr Verhalten »anders wahrzunehmen«, d. h. nicht mehr die »pathologischen Aspekte« hervorzukehren, sondern sich eher für die beziehungsmäßige Bedeutung zu interessieren. Diese durch den Therapeuten bisweilen aggressiv vorgeschlagenen »Neudefinitionen« erlaube es den Familienmitgliedern, sich ihren Problemen zu stellen, anstatt ihnen im Bilde der K