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Die erstmals 1951 erschienene Arbeit des 1985 verstorbenen Ethnopsychoanalytikers George Devereux, die jetzt in deutscher Übersetzung vorliegt, enthält als ner ner ner Kernstück im zweiten Teil die Protokolle der 30 Sitzungen einer »expressivstützenden« Psychotherapie (S. 182) eines »Prärie-Indianers« sowie die ein Jahr später geschriebenen Überlegungen des Autors zu den einzelnen Sitzungen. In einem ersten Teil des Buches, der der Beschreibung der Psychotherapie vorausgeht, stellt Devereux seine Theorie der Entstehung und Ausprägung der »ethnischen Persönlichkeit von Prärie-Indianern« dar (S. 83-138) und zieht daraus Schlüsse, was bei einer Psychotherapie mit »Prärie-Indianern« besonders zu beachten sei. In einem dritten und vierten Teil des Buches sind die Protokolle und Folgerungen aus den psychologischen Tests wiedergegeben, die mit dem Patienten am Anfang und am Ende der sechswöchigen Behandlung durchgeführt wurden.
Der Patient gehörte einem Stamme der »Prärie-Indianer« an, dem Devereux, um die Identität des Mannes zu verdecken, den Phantasienamen »Wolfstamm« gab. Der Patient wuchs in der Reservation auf, war Viehzüchter auf der Ranch der Familie seiner älteren Schwester, verheiratete sich und arbeitete als Gleisarbeiter bei der Eisenbahn, die durch die Reservation führte. Er wurde im 2. Weltkrieg zur Armee eingezogen, erlitt bei einem Verkehrsunfall in Frankreich eine Schädelverletzung, wurde aus der Armee entlassen, erhielt auf Grund von Seh- und Hörschäden eine Behindertenrente und wurde während eines stationären Aufenthalts im Veteranenhospital in Topeka, Kansas, auf Grund von Kopfschmerzen,