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Artefakt-Patienten schädigen in einem hoch angespannten dissoziierten Bewußtseinszutand heimlich ihren Körper. Diesen erleben sie dabei wie ein äußeres Objekt, das sie so behandeln, wie sie sich als Kind in allerfrühesten Lebensphasen von der Mutter und in der Konsultation vom Arzt behandelt fühlten. Bei nicht verstandener Gegenübertragung kann der Arzt leicht das Verhalten der Mutter wiederholen. Die vorliegende Arbeit stellt die immer häufiger auftretenden artifiziellen Krankheitsbilder vor und erläutert den Mimikry-Begriff und das Prinzip der Abwehr durch Projektion in den Körper. Ein seit vier Jahren praktiziertes analytisches Behandlungskonzept und dessen Ergebnisse werden dargelegt.