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Es liegt mir daran, die Biographie von Alexander Mitscherlich, die Hans-Martin Lohmann »eigens für »rowohlts monographien« geschrieben« (S. 4) hat, den Lesern der Psyche zu empfehlen. Das ist nicht leicht zu bewerkstelligen. Die Psyche war doch so vom Geist ihres Gründers durchdrungen — und ist es, wie ich meine, noch heute —, daß jeder Leser und jede Leserin ihn ohnehin kennt oder zu kennen glaubt, und Hans-Martin Lohmann, der lange in der Redaktion der Psyche gearbeitet hat, würde über seinen Meister wohl auch nichts Neues zu sagen haben.
Dem ist nicht so: Ich (der Rezensent) habe »meinen« Alexander Mitscherlich, den ich seit langem zu kennen glaubte, der mir als Mensch vertraut war und seit seinem Tod als bewunderte geistige, kulturelle und politische Figur unserer Zeit vor Augen stand, mit Lohmanns Büchlein anders, besser und wohl auch richtiger kennengelernt.