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Das Gespräch zwischen Gantheret und Lanzmann über dessen Film »Shoah« macht die für die Täter und Mitwisser des Holocaust lebenserhaltende Funktion des Hasses deutlich. Der Haß ermöglicht die immerwährende Rückkehr zu den alten Vorurteilen, er verhindert realistische Erinnerung und Veränderung. Lanzmann erzwingt diese Erinnerung im Film, indem er Gesten und Gegenstände aus der Zeit des Holocaust zeigt und damit wieder zum Leben erweckt.