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»The Independent Tradition« ist ein Buch über jene Mehrheit der Londoner Analytiker, die sich weder zu den Kleinianern noch zu den Anna-Freudianern rechnen, ein Buch über die »Middle Group«, die zusammen mit den beiden anderen Gruppierungen die British Psycho-Analytical Society bildet. Zu ihr gehören so berühmte Namen wie Edward Glover, James Strachey, Ernest Jones, Margaret Little, Donald Winnicott, Michael Balint, Paula Heimann, Ella Sharpe, Sylvia Payne, John Rickman, Ronald Fairbairn, Alix Strachey, James Glover, Barbara Low, Marjorie Brierley, Marion Milner, Charles Rycroft, Masud Khan. In dieser Gruppe entstand die Objektbeziehungstheorie der Psychoanalyse, wurde die Gegenübertragung dem analytischen Überich als Erkennungsmittel abgerungen. Alle Welt ist hier in die Schule gegangen, und jeder heute praktizierende Analytiker verdankt vieles oder das Beste seines Wissens und Könnens diesen Frauen und Männern und weiß es auch. Er wird gerne mehr von dieser Gruppierung wissen wollen, am besten direkt aus der Quelle, und sich am liebsten so informiert sehen, daß er sich selbst ein Urteil bilden kann.
Gregorio Kohon hat 19 Arbeiten früherer und zeitgenössischer Autoren ausgewählt, die den Beitrag der »Independents« zur Klinik und Theorie der Psychoanalyse unter vier Schwerpunkten repräsentieren: Frühe Umgebung (Christopher Bollas, Martin James, M. Masud R. Khan, Margaret Little, John Padel, Donald W. Winnicott), Übertragung und Gegenübertragung in der psychoanalytischen Begegnung (Nina E. C. Coltard, John Klauber, Adam Limentani, Charles Rycroft, Neville Symington), Notwendigkeit, Ermöglichung und Handhabung tiefer Regressionen (Michael Balint, Patrick J. Casement, Jonathan R. Pedder, Harold Steward), weibliche Sexualität (Enid Balint, William H. Gillespie, Gregorio Kohon, Juliet Mitchell). Arbeiten von Paula Heimann, Pearl King und Marion Milner konnten aus Copyrightgründen nicht mitveröffentlicht werden. Obwohl die Mehrzahl der Arbeiten (11) bereits im Internationa