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A science which hesitates to forget
its founders is lost.
(Alfred North Whitehead, )1
Artikel 2 der Satzung und Geschäftsordnung der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV) definiert »Psychoanalyse« als Persönlichkeitstheorie plus deren »Anwendung […] auf andere Wissensgebiete« sowie »eine spezifische therapeutische Technik« und fährt unmittelbar fort: »Dieses Wissensgebiet hat seine Grundlage wie seine Herleitung aus den von Sigmund Freud gemachten Entdeckungen.«
Von den nationalen Gesellschaften beruft sich die »Wiener Psychoanalytische Vereinigung« voll Titelfreude und Lokalstolz gründlicher auf unseren Gründervater: »Pflege und Förderung der von Prof. Dr. Sigmund Freud in Wien begründeten psychoanalytischen Wissenschaft.« Die »Società Psicoanalitica Italiana« bezieht sich direkt auf diese IPV-Definition2, während die »Deutsche Psychoanalytische Vereinigung« und die »Schweizer Gesellschaft für Psychoanalyse« mit »der von Freud begründeten Wissenschaft der Psychoanalyse« die IPV-Definition variieren. Und bei der »Nederlandse Vereeniging voor Psychoanalyse« heißt es: »… der durch Freud eingeführten Psychoanalyse«.3 Die »Association Psychanalytique de France« begrenzt unseren Gründervater auf die Benennung für Vereinigungen und eine parallele Nachwuchsweiterbildung: »… und Psychoanalytiker auszubilden entsprechend den in Freudschen Gesellschaften allgemein akzeptierten Normen«.4 Die »British Psychoanalytic Society« schließlich verzichtet auf Nennung jeglicher Väter. Maliziöse Geister-und der Verfasser rechnet sich zu diesen —