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An Freuds Traum von Irmas Injektion und der Beschreibung der den Traum begleitenden Realereignisse in den Briefen an Fließ wird nach Ansicht der Autorin Freuds Versuch sichtbar, ein traumatisches Kindheitserlebnis durch Auslöschung und Umkehrung zu bannen. Die scheinbar schwache Patientin Emma Eckstein (im Traum: Irma) entpuppt sich als stark; die Umkehrung geht auf das Konto der entstellenden (männlichen) wissenschaftlichen Deskription; der Blick auf die weibliche Erlebniswelt soll ausgelöscht werden.