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Der Autor beschreibt die Psychodynamik von schizophrenen Wochenbettpsychosen und kritisiert deren einseitige somatogenetische Erklärung. Angeregt durch ethnologisches Material über Wochenbettgebräuche entwickelt er Ansätze zur Therapie von Wochenbettpsychosen in psychiatrischen Institutionen, durch die eine soziale Einbettung der Wöchnerin und eine Abwendung ihrer unkontrollierbaren Aggression gegen das Kind gewährleistet werden soll.