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Joseph Sandler, langjähriger Chefredakteur des International Journal of Psycho-Analysis, Gründer und Herausgeber des International Review of Psychoanalysis, zur Zeit Leiter des Anna Freud Centre und Freud Memorial Professor für Psychoanalyse an der Universität London, ist vielen in der Psychoanalyse Tätigen seit mindestens 1960 bekannt. Seine Arbeit am Hampstead Index, einem von Dorothy Burlingham Mitte der fünfziger Jahre vorgeschlagenen Forschungsprojekt in der Hampstead Klinik, hat entschieden dazu beigetragen, daß die Psychoanalyse als Humanwissenschaft ernst genommen wird. Sandlers Forschung benötigte viele Mitarbeiter, was im vorliegenden Sammelband durch die Anzahl der Koautoren zum Ausdruck kommt, die mitgeholfen haben, einige Forschungsresultate aufzuarbeiten. Das Buch umfaßt 21 Kapitel, aber nur sieben hat Sandler allein geschrieben. Zu den einmal als Koautor genannten Personen zählen Christopher Dare, Rose Edgcumbe, Maria Kawenoka-Berger, Hansi Kennedy, Dale Meers, Humberto Nagera, Lily Neurath und Bernard Rosenblatt, wobei in der mit Edgcumbe geschriebenen Arbeit der Name dieser Autorin an erster Stelle steht. Zweimal als Koautor erscheint Alex Holder und achtmal Walter G. Joffe, wobei Joffes Name in drei Aufsätzen jeweils zuerst aufgeführt wird. So gesehen, hätte im Titel eigentlich der Zusatz »et al.« nach dem Namen Sandler erscheinen können.
Das Ersterscheinungsjahr ist 1987, aber soweit ich sehe, hätte man den Band schon vor mehr als zehn Jahren zusammenstellen können. Drei Viertel aller Aufsätze — ich zähle 16 — sind in den sechziger Jahren erstmals herausgekommen, der allerletzte 1974. Ich habe für diesen Sachverhalt keine Erklärung im Text gefunden, auch nicht dafür, daß keine späteren Schriften von Sandler in dieses Buch aufgenommen wurden, z. B. die 1976 im International Review of Psychoanalysis erschienene Abhandlung über die Gegenübertragung mit Rollenbereitschaft und die 1978 im International Journal of Psycho-Analysis von ihm und seiner Frau