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Die Autorin vergleicht die »individuelle« Mutterschaft, wie sie z.B. in der Schweiz und in der Bundesrepublik üblich ist, mit der »sozialen« Mutterschaft in einer bäuerlichen Maya-Ethnie Yucatáns und geht dann verschiedenen psychoanalytischen Konzeptionen von Mutterschaft nach (Freud, Winnicott). Ihre These ist, daß im ideologischen Konzept des »Penismangels« der reale »Kulturmangel« der Frau zum Ausdruck kommt. Das Festhalten an solchen ideologischen Konzepten verhindert eine Aufnahme der realen Verhältnisse in die psychoanalytische Theorie und damit den für eine adäquate metatheoretische Handhabung der Geschlechterdifferenz notwendigen Paradigmenwechsel.