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Die abstrakte, idealtypische Erkenntnismöglichkeit von Psychoanalyse, die in Abgrenzung gegen benachbarte Humanwissenschaften die innere Strukturgrammatik von Subjektivität zu erschließen hat, wird durch ihre gegenwärtige Erkenntniswirklichkeit und therapeutische Praxis tendenziell konterkariert. Die zunehmende Einbindung der Psychoanalyse in gesellschaftlich-herrschende Interessen, die sich in den Erkennenden als psychoanalytisch nicht aufzulösende neurotische Erscheinungen sowie ideologisch-befangene Bewußtseinsformen niedergeschlagen haben, und die Ausrichtung an diesen Interessen bestimmen die historisch-konkrete Lage der Psychoanalyse in Theorie und therapeutischer Praxis.