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Die humanistischen Ziele Freuds, die über Krankheit und Therapie hinausgehen, mögen […] einen neuen und angemesseneren Ausdruck finden […], wenn die Psychoanalyse nicht mehr länger von einer toten Bürokratie beherrscht wird und sie ihren ursprünglichen Wagemut auf der Suche nach Wahrheit wiedergewinnt.
Vor der Aufgabe, das von Rainer Funk herausgegebene Werk Erich Fromms, das erstmals in der Deutschen Verlags-Anstalt, Stuttgart, 1980-1981, erschien, in angemessener Weise zu überprüfen, greife ich nach dem 10. Band und suche im »Gesamtverzeichnis der Schriften Erich Fromms« nach dem Aufsatztitel »Psychoanalyse — Wissenschaft oder Linientreue?«. Auf Seite 409 finde ich das Gesuchte und erfahre, daß der Aufsatz auf Seite 27 des 8. Bandes dieser Ausgabe beginnt. Ich schlage den 8. Band auf und finde den Aufsatz wie angegeben auf den Seiten 27 bis 34. Ferner erfahre ich auf dieser Seite 27, daß der Text zuerst auf englisch veröffentlicht wurde, und zwar unter dem Titel »Psychoanalysis — Science or Party Line?« Ich lese auch, daß der Herausgeber ihn überarbeitet und Carola Dietlmeier ihn übersetzt hat. Im »Gesamtverzeichnis der Schriften Erich Fromms« stehen allerdings noch eine Menge zusätzlicher Informationen. Ursprünglich hieß der Aufsatz, so lese ich auf Seite 408, »Psychoanalysis — Scientism or Fanaticism?«. Da der Text in der New York Times Saturday Review erschien, kann ich annehmen, daß es sich um eine Buchbesprechung handelt, was ich mit Einschränkungen bestätigt finde. Auf der nächsten Seite erfahre ich den Titel der ersten deutschen Übersetzung — »Die Psychoanalyse — Wissenschaft oder Doktrin?« — sowie den Namen der Übersetzerin, Carola Dietlmeier, und einen Hinweis auf das Buch, in dem die vermutete Rezension auf deutsch erschienen ist, Das Christusdogma und andere Essays; ferner werden Verlag — Szczesny Verlag, München — und Ersterscheinungsjahr der deutschen Ausgabe — 1965 — angegeben. Es steht aber noch mehr über die Rezeption