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In dem Maße, wie die Psychoanalytiker durch die veränderte Klientel (Teilnahme an der Richtlinien-Psychotherapie) und der dadurch bedingten Erweiterung und Variation ihres therapeutischen Rüstzeuges gezwungen sind, sich den Gebieten zuzuwenden, die sie bisher als Randgebiete betrachtet hatten, sind sie genötigt, nach Handbüchern auszuschauen, die sie über diese Randgebiete informieren. Erwartet wird davon eine klare Diktion, griffige Definitionen und eine gewisse Nähe zum klinischen Arbeitsgebiet des Analytikers. Unter den bereits vorliegenden Büchern dieser Art sei besonders auf den »dtv-Atlas zur Psychologie« verwiesen: in übersichtliche Kapitel gegliedert, handelt er die für den Analytiker wichtigsten Themen der Psychologie in lexikalischer Knappheit und Präzision ab. Im ersten Band finden sich Kapitel über die Theoriegeschichte, Methodik, Statistik, Neuro-, Wahrnehmungs-, Gedächtnis-, Lern-, Aktivations-, Kognitions-, Kommunikations- und Emotionspsychologie. Im zweiten Band finden sich Kapitel über Persönlichkeits-, Entwicklungs-, Sozial-, Tier-und Kulturpsychologie. Die am Ende jeden Kapitels aufgeführte Literatur belegt einmal den Text, zum anderen gibt sie Hilfen für eine weiterführende Vertiefung des Themas.
Als besonders glücklich erweist sich die Darstellung im System des dtv-Atlasses, wo Einheiten aus ausführlichen Textseiten dazugehörigen Farbtafeln gegenüberstehen. Konzipiert hat dieses gescheite, praktikable Buch ein Mann, Hellmuth Benesch, Vorstand der Abteilung für Klinische Psychologie der Universität Mainz, der sich seit vielen Jahren immer wieder mit der Problematik der Darstellung seines Fachgebietes auseinandergesetzt hat: im »dtv-Wörterbuch der Klinischen Psychologie« und in »Angewandte Psychologie«, Bd. 8, von Krech und Crutchfield (Hg.), »Grundlagen der Psychologie« . Das jetzt vorliegende Buch verdankt seine hohe Qualität der Zusammenarbeit des Psychologen mit zwei erfahrenen Buchillustratoren, Hermann Freiherr von Saalfeld und Katharina von