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Die Autorin untersucht die Auswirkungen der Retraumatisierung von Kindern von Holocaust-Überlebenden, die durch unbewußte Identifizierung das Trauma der Eltern übernommen haben. Das analytische Durcharbeiten des realen Traumas, so die These, bewirkt eine Abschwächung des vermittelten Traumas in der inneren psychischen Realität und setzt Trauerprozesse in Gang, die eine Bewältigung des realen und des vermittelten Traumas ermöglichen. Zur Illustration werden zwei Fallbeispiele angeführt.