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Ausgehend von persönlichen Eindrücken und anhand von Beispielen aus der zeitgenössischen deutschen und italienischen Literatur schildert der Autor den unterschiedlichen Umgang mit Nazi-Zeit und Faschismus in beiden Ländern. Seine These lautet, daß man sich in Italien intensiver und offener mit der Brutalität der Kriegsjahre auseinandergesetzt hat als in Deutschland. Vor dem Hintergrund dieses Vergleichs gilt sein besonderes Interesse der Frage, was der Verleugnung entgegenwirken und durch welche kulturellen Prozesse das »Vergessen« der Vergangenheit rückgängig gemacht werden kann.