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»Die Arbeit entspricht methodisch einem neuen Forschungsansatz, von dem ich hoffe, daß er — trotz aller noch verbesserungswürdigen Aspekte der vorliegenden Untersuchung — in Psychotherapieforschung, Psychoanalyse und Klinischer Psychologie weite Verbreitung finden möge: der systematischen, qualitativen Einzelfall-Prozeßforschung. In diesem Ansatz gewinnt die gemeinsame Arbeit von Analytiker und Patient ein Profil und eine auch für den interessierten Laien nachvollziehbare Plastizität, welche in lediglich quantitativen Studien kaum zu erreichen ist« (S. 1).
Nach der Lektüre dieses anspruchsvollen Buchs, einer Überarbeitung der Habilitationsarbeit an der Universität Freiburg, möchte ich diese Selbsteinschätzung des Autors unterstreichen: Einmal gelingt es ihm im 4. Kapitel ein plastisches Bild einer Psychoanalyse mit einem Patienten mit Arbeitsstörungen, Beziehungskonflikten und depressiven Verstimmungen — einer schweren chronifizierten,