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Ich habe anscheinend den Nagel auf den Kopf getroffen: Drei Entgegnungen in der Psyche und 82 zustimmende Briefe von KollegenInnen in Ausbildung und von Mitgliedern der DPV.
Genaugenommen sind es nur zwei Entgegnungen. Der Beitrag von Metzger entgegnet nicht, er unterstreicht meine Argumente und vertieft sie ins Grundsätzliche. Besonders seine Gedanken über die Einmaligkeit der Psychoanalyse, des psychoanalytischen Prozesses mit seinem eigenen, »unzeitgemäßen« Zeitverständnis, finden meine volle Zustimmung, ebenso seine Mahnung an die Analytiker, Psychoanalyse als das zu verstehen, als was Freud sie uns empfohlen hat, nämlich als eine aufklärerische, emanzipatorische Wissenschaft in Opposition zur Gesellschaft — auch, so meine ich, gegen die eigene! Ich könnte eigentlich nach Metzgers fundamentalen Reflexionen auf eine Entgegnung zu Frank und Schubart verzichten und mich damit begnügen, ihnen dieselben zum eingehenden Studium zu empfehlen.
Wenn ich trotzdem reagiere, dann deshalb, um einige Unterstellungen zu korrigieren. Herr Schubart wirft mir vor, ich sei ein Gegner der hochfrequenten, nicht limitierten Psychoanalyse und ein Verteidiger der drei- und zweistündigen analytischen Psychotherapie, die ich als Standardverfahren rechtfertigen würde. Das verkehrt meine Überlegungen ins Gegenteil. Er liest Dinge in meinen Text hinein, die sich nicht darin finden. Um dies richtigzustellen, formuliere ich das Wesentliche meines Textes noch einmal in kurzen Thesen:
Psychoanalyse kann als Psychoanalyse nicht von der Stundenfrequenz her definiert werden. Dieser formale Ansatz wurde bereits von Eissler und Sandler zurückgewiesen.
KollegenInnen, die die Analyse mit weniger als vier Wochenstunden durchführen, dürfen nicht als Nicht-Analytiker diffamiert werden. (Appy, als Präsident der DPV 1986 vor der Mitgliederversammlung: Wer die Stundenzahl unter vier Wochenstunden verringert, »hört auf, Psychoanalytiker im eigentlichen Sinne zu sein«. Niemand widersprach!)
* Bei der Redaktion einge
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