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Der Autor schließt sich Nicolas Abrahams These an, daß Shakespeares Drama Hamlet sich weniger mit Freuds Deutung des Ödipuskomplexes verstehen läßt als mit Hilfe der Annahme, daß bereits vor Hamlets Geburt ein verheimlichtes blutiges Drama stattgefunden haben muß, das in Form unbewußter Symptome gleichsam als Phantom transgenerationell an Hamlet weitergegeben wurde. Nicolas Abraham hatte seinerzeit diese Hypothese zum Anlaß genommen, dem Shakespearschen Drama einen diese Vermutung berücksichtigenden sechsten Akt anzufügen (vgl. Abraham und Torok, 1978, S. 447-474). Rand nimmt nun seinerseits diesen sechsten Akt zum Anlaß, die von Abraham aufgeworfene Hypothese zu vertiefen.