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Im Vorwort betont der inzwischen verstorbene Cesare Musatti, einflußreicher Vertreter der Italienischen Psychoanalytischen Vereinigung, sein Bemühen um Kontaktaufnahme und weiteren Ausbau der Beziehungen zu den sowjetischen Psychologen seit den fünfziger Jahren.
Der Text von insgesamt 190 Seiten, in sauberem und angenehm zu lesendem Druck, gliedert sich in 11Kapitel: I. Die Vorläufer, II. Die Geburt der »objektiven Psychologie«, III. Die Entwicklung der Psychoanalyse in Rußland, IV. Psychoanalyse und Pädagogik, V. Psychoanalyse und Marxismus, VI. Alexander Romanowitsch Luria, VII. Lew Semjonowitsch Wygotski, VIII. Dmitri Nikolajewitsch Usnadse und die Theorie der Einstellung, IX. Wladimir Iljitsch Lenin und die Psychologie, X. Die Kritik der Psychoanalyse, XI. Die Fortsetzung der Debatte im Westen: Wilhelm Reich und Issaj D. Sapir.
Die 20 Seiten Bibliographie lassen vermuten, daß Angelini, der in Rom wohnt und arbeitet, manche Denkanstöße von den hervorragenden Kennern der sowjetischen Psychologie, Luciano Mecacci und Maria Serena Vegetti, erhalten hat. Mecacci und Vegetti haben seit den siebziger Jahren Rom zu einem Zentrum für die Vermittlung sowjetischer Psychologie in der Ersten Welt gemacht.
Das Buch gibt dem italienischen Leser viele Informationen in verständlicher Form. Der Inhalt ist im deutschen Sprachbereich durch die Arbeiten von Thomas Hilbert und Johannes Cremerius (Die Geschichte der Psychoanalyse in Rußland und in der UdSSR. Freiburger Universitätsblätter, Heft58, Dezember 1977, S. 65-72) und Norman Elrod (Identifizierung mit den Unterdrückten. Die Psychoanalyse in Beziehung zur kulturhistorischen Schule und Befreiungstheologie. In: Psychoanalyse im Rahmen der Demokratischen Psychiatrie in sechs Bänden, Band IV. Zürich: Althea Verlag, S. 679-1001) weitgehend bekannt und braucht an dieser Stelle nicht wiedergegeben zu werden. Wesentlich neue Punkte bringt Angelini nicht.
Mir hat der Autor neulich mitgeteilt, daß der Verlag Karnac Books, London, vorhabe, da