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Freuds Charakterisierung des manifesten Traumes ist durch eine implizite Wertschätzung und explizite Entwertung der Traumbilder gekennzeichnet. Das theoriegeschichtliche Motiv dieser zwiespältigen Bewertung zeigt sich, dem Autor zufolge, als ein bereits in Freuds voranalytischen Schriften nachweisbarer Schriftprimat. Das biographische Motiv dafür ist nach Auffassung des Autors auf eine ambivalente Verinnerlichung des mosaischen Bilderverbots zurückzuführen, das Freud von seinem Vater im Geist der Philippsonschen Bibel vermittelt wurde.