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Der Autor rekapituliert die unterschiedlichen Narzißmus-Konzepte in der psychoanalytischen Diskussion und versucht mit Hilfe von Kohuts Konzepten des »Größen-Selbst« und der »idealisierten Elternimago« die sozialpsychologischen Topoi »autoritärer Charakter« und »narzißtische Persönlichkeit« in einen neuen theoretischen Rahmen zu stellen. Kernbergs Kritik an Kohut wird dabei auf der Basis von Margaret Mahlers Beobachtungen zurückgewiesen.