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Der Autor stellt dar, welche Folgerungen sich für die Selbst- und Identitätskonzepte der psychoanalytischen Theorie aus den Ergebnissen der neueren Entwicklungsforschung ergeben. So erweist sich das entstehende Selbstgefühl als Niederschlag fein abgestimmter interaktiver Regulationen zwischen Mutter und Kind, ebenso zeigt sich die grundlegende Bedeutung früher Spiegelungsprozesse für die Struktur des Selbst- und Identitätserlebens. Der Autor diskutiert die neue Bedeutung, die das Identitätskonzept durch diese Forschungen erlangt. Er beschreibt die seelischen Grundstrukturen der Identität sowie die übergeordnete Regulationsfunktion des Identitätsgefühls.