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Im Begriff des Arbeitsbündnisses, wie ihn insbesondere R. R. Greenson in beachteten Publikationen diskutiert hat, hat sich ein Verständnis von Arbeit sedimentiert, das dem dominanten neuzeitlichen Verständnis von Arbeit als einer rein instrumentell-technizistischen Tätigkeit entspricht und dem ursprünglichen »Geist« der Freudschen Psychoanalyse fremd ist. Die Autorin zeigt, daß die psychische Arbeit, die in der Analyse von Analytiker und Analysand gemeinsam geleistet wird, zu ihrem Gelingen der Übertragung bedarf, mittels derer der Analysand seine unbewußten seelischen Konflikte thematisieren und formieren kann. Während das — angeblich neurosefreie — Arbeitsbündnis im Greensonschen Sinne an die rationale Seite des Ich appelliert und einen normativen Realitätsbegriff einführt, gewährt die Übertragungsbeziehung jenen psychischen Kräften Raum, die nicht der konventionalisierenden und verdrängenden Instanz des Ich gehorchen wollen.