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Der Autor geht der Frage nach, ob der in der Psychoanalyse erzählte Traum kurative Veränderungen anzeigt und welches die besonderen affektiven Bedingungen sind, die sie ermöglichen. Um diese Frage aussichtsreich zu beantworten, entwirft er ein neues Modell der Traumgenerierung. Im Zentrum steht dabei das Verhältnis von Kognitiven Elementen, regulierenden affektiven Prozessen und Arten der Interaktion, die in den einzelnen Traumsituationen dargestellt sind. Ein solches Modell erfordert eine neue Theorie der mentalen Repräsentation, der affektiven Prozesse und des Gedächtnisses. Um Veränderungsvorgänge exakt untersuchen zu können, verweist Moser auf ein Kodiersystem für den Trauminhalt. Schließlich vergleicht er Veränderungsprozesse im Traumgeschehen mit jenen in der therapeutischen Situation und formuliert Hypothesen darüber, inwiefern Veränderungen im Traum auch Indikatoren für Veränderungen im psychoanalytischen Prozeß sein können.