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Während in den sechziger und siebziger Jahren über Wert oder Nichtwert der Freudschen Metapsychologie scharf gestritten wurde, ist es heute um sie ziemlich still geworden. Die Autorin rekonstruiert noch einmal die Metapsychologiekritik und zeigt, daß die Probleme, welche die »Hexe Metapsychologie« aufgibt, keineswegs erledigt sind. Schmidt-Hellerau versteht die Metapsychologie Freuds als den frühen Versuch einer Konzeptualisierung der einheitlichen Organisationsprinzipien von psychischen und somatischen Abläufen innerhalb des Modells vom »psychischen Apparat«. Will man dieser Auffassung Geltung verschaffen, dann ergibt sich die Notwendigkeit einer strikten Trennung der verschiedenen Theorieebenen sowie die Aufgabe einer Formalisierung und Systematisierung der Metapsychologie, deren Einheitlichkeit mit Hilfe einer Archäologie der Argumentationsstruktur im Denken Freuds nachzuweisen wäre.