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Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (AKJP) stellen die einzige Gruppe von Psychoanalytikern dar, in der sich Freuds Vorstellung von der Verbreitung der psychoanalytischen Methode unter »Laien« realisiert hat. Sie sind in das System gesundheitlicher Versorgung einbezogen. Die Autorin diskutiert das Praxisfeld der AKJP anhand der FOGS-Untersuchung und stellt die medicozentrische Konstruktion und die damit verbundene Doppelgesichtigkeit dieser Berufsgruppe heraus: Einerseits sind AKJP berufsrechtlich an das Verbandswesen der Psychoanalyse fixiert; andererseits sind sie hinsichtlich ihres Tätigkeitsfeldes und der Ausbildung ihres Nachwuchses weitgehend autonom. Das geplante »Psychotherapeutengesetz« könnte hier Abhilfe schaffen und den AKJP einen Ort geben, an dem ihre rechtliche und therapeutische Basis zur Deckung kommt.