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Der Autor berichtet über seine therapeutische Tätigkeit mit delinquenten Jugendlichen in einer schweizer strafrechtlichen Institution, in der das Konzept einer therapeutischen Gemeinschaft verwirklicht wurde. Er führt den Erfolg dieser Einrichtung vor allem darauf zurück, daß mithilfe psychoanalytisch orientierter, themenzentrierter Gruppen und unter Einbeziehung des gesamten Personals Spaltungsprozesse verarbeitet werden konnten. Die angewandte Psychotherapie bei Delinquenten mit Narzißmus- und Borderline-Störungen wird mittels zweier Fallbeschreibungen dargestellt und anhand der wichtigsten theoretischen Konzepte diskutiert.