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Die Arbeit handelt nicht, wie der Titel nahelegen könnte, vom realen Tod der Mutter, sondern von der Erfahrung des Kindes mit einer äußerlich anwesenden, innerlich aber aufgrund einer Depression abwesenden Mutter. Das Kind introjiziert diese mütterliche Imago und spaltet sie gleichzeitig ab. So kann sie weder betrauert noch begraben werden. Als Folge des Besetzungsabzugs entsteht eine Leere, die der Autor als »psychische Löcher« einer »weißen Depression« bezeichnet. Green spricht der toten Mutter eine den psychischen Apparat ähnlich strukturierende Funktion zu wie Freud dem toten Vater in Totem und Tabu und stellt dem Ödipuskomplex den Komplex der toten Mutter zur Seite.