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Der Autor führt die Begriffe »Organphantasie«, »pathologische Zone im Körperselbst« und »Organwelt« ein, um eine analytische Körperpsychologie formulieren zu können. Er zeigt, daß der eigene Körper die Bedeutung eines Primärobjekts hat, das dem Individuum normalerweise bestimmte Urerfahrungen ermöglicht, etwa die von Lebendigsein, Körperlichsein, Getrenntsein. Ausgehend von der Arbeit mit Borderline-Patienten wird dargestellt, daß sich die pathologischen Zonen im Körperselbst in ein Phasenmodell einordnen lassen und daß die krankmachende Wirkung pathologischer Organwelten mit Defekten der Erlebnissymbolisierung zusammenhängt. Der Autor vermutet, daß die analytische Körperpsychologie auch auf psychosomatische Krankheiten anwendbar ist.