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Die Tatsache, daß Freud die von ihm 1896 formulierte Verführungstheorie schon kurze Zeit später wieder verwarf, hat eine Reihe von Kritikern, voran J. M. Masson, dazu veranlaßt, an Freuds wissenschaftlicher Seriosität zu zweifeln und ihm niedere persönliche Motive für diesen Schritt zu unterstellen. Der Autor legt dar, daß Freud zwei Bedingungen angegeben hatte, die die Verführungstheorie falsifizieren würden. Als diese Bedingungen eintraten, wurde er gegen seine Vorliebe gezwungen, die Theorie preiszugeben. Anhand eines Dokuments aus der Feder von Ruth Mack Brunswick, von dem Masson behauptet, es illustriere die wissenschaftliche Unredlichkeit Freuds, weist Eissler die Haltlosigkeit dieser Kritik nach.