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Die Autoren gehen an das Werk Sigmund Freuds heran, indem sie Theorie und Geschichte der Psychoanalyse von einem gemeinsamen Dritten her, dem Geheimnis, zu erschließen suchen. Diese Tendenz zum Geheimnis, die im Gegensatz zur psychoanalytischen Forderung nach bedingungsloser Aufklärung steht, zeigen Rand und Torok an verschiedenen Beispielen auf: an der von Jones 1911 Ferenczi und Freud vorgeschlagenen »Bildung eines geheimen Komitees zur Überwachung der Entwicklung der Psychoanalyse«; an der von Jones vorgenommenen Zensur bei der Benutzung des Freud-Archivs; an der Krankengeschichte der Emmy von N., in der Freud sich zum Geheimnisträger derjenigen Erinnerungen seiner Patientin macht, die er ihr vorher in der Hypnose genommen hat. Besonders ausführlich verfolgen die Autoren die Spur des in Totem und Tabu eingebauten Geheimnisses, das sie unter Hinzuziehung der Lektüre von Shakespeares Der Sturm entziffern.