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Der Autor exponiert zwei Auffassungen von Psychoanalyse. Die eine sieht in ihr ein wissenschaftliches Verfahren, das korrekt angewendet werden muß. Die andere versteht sie hingegen als einen vom Patienten ausgehenden Prozeß, in welchem dieser auf der unbewußten Suche nach dem ist, was er braucht. Anhand einer Fallvignette illustriert Casement, wie der Analytiker durch den Patienten in die Erfahrung hineingezogen wurde, nicht verstehen zu können, was dieser ihm mitteilen wollte. Solches Nichtverstehenkönnen korrespondierte einer Erfahrung des Patienten, der als Kleinkind unter einer unerkannten Myopie gelitten hatte und deshalb so gut wie blind war und der nun in der Analyse versuchte, auf dem Wege der projektiven Identifizierung seiner traumatischen Erfahrung, nicht sehen und nicht verstehen zu können, zum Ausdruck zu verhelfen.