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»Wirklichkeit ist das Unmittelbare, das Unvermittelbare.«
In dem hier vorgestellten Sammelband Psychoanalysen, die ihre Zeit brauchen* - von Heinz Henseler und Peter Wegner herausgegeben - werden zwölf psychoanalytische Psychotherapien vorgestellt, die ca. 400 bis über 900, eine über 1500 Stunden unfaßten. Dieses Buch ist eine ernsthafte Antwort auf die Streichung der vierstündigen Langzeittherapie aus dem Katalog der Kassenleistung durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), mit der Begründung, daß ihre Effizienz nicht nachgewiesen sei.
Dabei gehen die Bestrebungen, die psychoanalytische Langzeittherapie zu kappen, noch weiter, wenn neben anderen der Psychiater Berger im Spektrum, dem Mitteilungsblatt der Nervenärzte, schreibt:
»So wurden … zur analytischen Langzeittherapie von mehr als 100 Stunden keine für die Metaanalyse verwertbaren Untersuchungen veröffentlicht … (Es) scheint unabdingbar, auch in der Psychotherapie Effektivitätsnachweise und adäquate Kosten-Nutzen-Aspekte zur Geltung zu bringen und nur noch solche Psychotherapieverfahren sowohl für die Weiterbildung (sic!) als auch für die Ausübung im Rahmen der kassenärztlichen Vereinbarungen (sic!) zu empfehlen, die unter wissenschaftlich-empirischen Gesichtspunkten einer Prüfung standhalten, wie sie auch für Psychopharmaka gefordert wird.«
Und:
»Gerade für langfristige analytische Therapien ist … zu fordern, daß der wissenschaftliche Effizienznachweis rasch erbracht wird, wenn dieser Zusatztitel in der Weiterbildungsordnung (sic!) weiter Bestand haben soll« (Berger, 1993, S. 6 u. 8).
Obwohl Berger sich auf Grawe bezieht, übergeht er dessen Feststellung im Forschungsgutachten zu Fragen eines Psychotherapeutengesetzes (Meyer et al., 1991). Grawe schreibt dort (S. 89):
»Die Tatsache, daß alle wesentlichen Konzepte der analytischen Psychotherapie sowie der meisten Anwendungsformen aus solch hochfrequenten und langdauernden analytischen
* und (Hg.): Psychoanalysen, die
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* und (Hg.): Psychoanalysen, die