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Häufig abgedrängt in Kliniken oder dem Blick der Nachbarn, der Freunde und Verwandten entzogen, Föhren Familien mit behinderten Kindern bislang ein Leben in der Verborgenheit, wenig zur Kenntnis genommen, ein Feld für wissenschaftliche Spezialisten. Dies zu ändern, ist eines der Nebenziele dieser Untersuchung, die sich ganz praktischen Fragestellungen verschrieben hat. Hauptziel ist, aus der Zusammenarbeit zwischen Medizinischer Soziologie, Pädiatrie und Neurochirurgie die Gesamtsituation der von Spina bifida (»offenem Rücken«) und Hydrocephalus betroffenen Kinder und ihrer Familien so zu untersuchen, daß Ansätze für eine Optimierung von Beratung, zur Weiterentwicklung von fürdermäglichkeiten und zu praktischer Unterstützung gegeben werden können. Daß H. Friedrich neben den genannten Bereichen auch seine Kompetenz als erfahrener Psychoanalytiker mit einzubringen hat, weist daraufhin, welche produktiven Kooperationsmöglichkeiten sich für die Psychoanalyse ergeben können.