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Die Autorin schildert den Fall eines Patienten aus dem Arbeitermilieu, der wegen der Zwangsbefürchtung, seinen Sohn zu töten, Denkzwängen, Eifersuchtsattacken und multiplen körperlichen Beschwerden eine psychoanalytische Behandlung suchte. In der Behandlung zeigt sich, daß der Tötungsimpuls in Wahrheit dem Zwillingsbruder gilt, der als Erstgeborener in der Phantasie des Patienten mit jener Überlegenheit ausgestattet ist, die ihm selber versagt bleibt und ihn in eine passiv-feminine Identifizierung mit dem schwachen Vater treibt. Vor diesem Hintergrund wirkt das Homosexualitätstabu besonders massiv.