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In einem gedrängten überblick skizziert der Autor den derzeitigen Stand der Psychoanalyse in den USA und untersucht ihren wissenschaftlichen Status, ihre Organisationsform und ihre Ausbildungsstrukturen. Im ersten Teil setzt Kernberg sich mit der im Psychoanalytic Quarterly 1989 geführten Debatte zur Zukunft der Psychoanalyse auseinander. Im zweiten Teil trägt der Autor seine eigene Sicht vor und diskutiert die Psychoanalyse als Wissenschaft, ihre Theorienvielfalt, die psychoanalytische Behandlung, die Ausbildung zum Psychoanalytiker, die Psychoanalyse als Beruf sowie ihre internationale Situation. Obwohl vorrangig die amerikanische Lage der Psychoanalyse thematisiert ist, lassen sich Kernbergs Ausführungen als eine verallgemeinerbare, auch auf europäische Verhältnisse zutreffende Bestandsaufnahme lesen.