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Während die jüdischen Analytiker aus Deutschland (seit 1933) und Österreich (seit 1938) vertrieben wurden, tauschten sich Anna Freud und Ernest Jones brieflich darüber aus, wie man den bedrängten Kollegen am wirkungsvollsten helfen könne. Die von Steiner präsentierten Dokumente vermitteln über die allgemein menschlichen Probleme hinaus ein Bild von den komplizierten Verhältnissen, mit denen beide zu tun hatten. Aufschlußreich ist die Einsicht in die Rolle der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, deren Präsident Jones damals war, und in die von Jones gewählte Taktik gegenüber den Deutschen. In diesem Zusammenhang werden zwei Beispiele genauer betrachtet: zum einen der Ausschluß Wilhelm Reichs aus der IPV, zum andern die Schwierigkeiten, die die emigrierten Mitteleuropäer mit der erzwungenen kulturellen Anpassung an die Gastländer hatten, vor allem in Großbritannien und den USA.