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Bei einer Gegenüberstellung von Traum und Film ergibt sich eine komplexe Mischung aus Verwandtschaft und Abweichung zwischen Traumzustand und Filmzustand. Der Autor ordnet die Gesamtheit dieser partiellen Unterschiede und Ähnlichkeiten nach drei großen, sich aus dem Abstand zwischen Wachzustand und Schlaf ergebenden Faktoren: erstens dem ungleichmäßigen Wissen des Subjekts hinsichtlich dessen, was es gerade tut, zweitens der An- oder Abwesenheit eines realen Wahrnehmungsstoffes und drittens der unterschiedlichen Eigenschaft von Filmtext und Traumtext. Metz zeigt, daß im Gegensatz zum Traum, der dem Primärvorgang gehorcht, der Film dem Sekundärvorgang und den vorbewußten Produktionen des Tagtraums nahesteht. Der Traum - so der Autor - gehöre der Kindheit und der Nacht, Film und Tagtraum seien erwachsener und gehörten dem Tag und dem Abend.