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Die Verbindung zwischen Filmtheorie und Psychoanalyse wurde bisher hauptsächlich über Sigmund Freuds Traumtheorie und über die sprachtheoretische Wende Jacques Lacans hergestellt. Die Autorin wählt einen anderen Zugang: Unter Rückgriff auf Freuds Abhandlung über den Witz skizziert sie, wie das Soziale der Witzproduktion (im Gegensatz zur Einsamkeit des Träumers) und die darin verborgenen Triebbefriedigungen (die bei Lacan verlorengehen) für eine feministische Revision des Kinos genutzt werden können. Die in Witz und Komik enthaltenen unbewußten Momente lassen sich, so Schlüpmanns Analyse, in drei Elementen des Kinos in radikalisierter Form wiederfinden: in der Technizität des Films, der Partizipation der Frau und im Projektionsraum des Kinos.