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Vorgestellt wird ein Projekt, in dem Mütter, deren Lebensverhältnisse als subproletarisch charakterisiert werden können, psychotherapeutisch behandelt und gleichzeitig praktisch betreut werden. Das Besondere dieser umfassenden Betreuung von Müttern aus sogenannten schwer erreichbaren Familien liegt darin, daß sie bereits während der Schwangerschaft beginnt, über die Vermittlung von Hebammen zustande kommt und die langfristig angelegten therapeutischen Sitzungen in Hausbesuchen durchgeführt werden. Anhand zweier ausführlicher Fallbeispiele demonstrieren die Autoren ihre Arbeitsweise und verdeutlichen das in diesem Projekt anvisierte Ziel: die Stabilisierung der Mütter in ihrer familialen Lebenssituation und die Prävention erwartbarer Störungen und Behinderungen der Kinder von Geburt an.