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Klaus Dörner schreibt in seinem Geleitwort zu der Neuauflage dieses Buches, daß es der erste Versuch gewesen sei, die Ermordung psychiatrischer Patienten am Beispiel Hessen-Nassaus in ihrer historischen Wurzel und konkreten Organisation zu beschreiben. Die erste Auflage von 3000 Exemplaren im Verlag der Frankfurter Hefte wurde nie vollständig verkauft, wahrscheinlich eingestampft. Als in den frühen achtziger Jahren größer angelegte Veröffentlichungen über die nationalsozialistischen Verbrechen an psychisch Kranken erschienen, wurde mühsam nach Exemplaren dieses Buches gesucht. Die Auswahl der Hessisch-Nassauischen Krankenanstalten Hadamar, Eichberg und Kalmenhof waren zufällig. Die Autorin schreibt: »Wichtig allein war, daß ein möglichst konkretes Bild entstehen konnte« (S. 7). Dadurch, daß die Autorin engagierte