You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Ein Analytiker, Mitte 50, hat sich von seiner Ehefrau getrennt, hat eine Freundin in einer weit entfernten Stadt, wo er, um die Weihnachtszeit, einen heftigen Anfall von asthmatischen Beschwerden erleidet und »sich unversehens (!)… in den Erstickungsanfall gehustet hatte!« (S. 53). Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt erfolgt eine »Nachanalyse«, die aber keine Analyse ist, sondern eine analytische Einzeltherapie im Sitzen, einmal in der Woche. Der Autor macht aus seiner Identität gar keinen Hehl, auch der Therapeut wird im Vorwort mit vollem Namen und allen Titeln genannt; im Text dagegen spricht der Autor von sich als »der Patient«, vom Therapeuten meist als »der Therapeut«, zuweilen auch als »Professor P., Herr P.« (S.25), auch »Dr. P.« (S.92, 139). Daß hier im »Er-Stil« (»der Patient…«) erzählt wird, macht das ganze Buch unerträglich, denn aus jeder Zeile schreit es nur: »Ich, ich, ich!«