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Die Autoren nehmen die berühmte Traumzeichnung des Wolfsmannes zum Ausgangspunkt ihrer eigenen experimentellen Forschungen und bringen beides zueinander in Beziehung. Die Bedeutung von Traumzeichnungen ist weniger darin zu suchen, daß sie den Traumtext ergänzen, als vielmehr darin, daß in ihnen motorisch gebundene, »gestengängige« Erinnerungen und Einfälle isoliert zum Ausdruck kommen. Diese sind von »sprachgängigen« Erinnerungen zu unterscheiden. Den unterschiedlichen Darstellungsformen liegen dissoziierte Kodierungen von Erlebnissen zugrunde. Deren Splitting in Teilkodierungen stellt einen wichtigen Vorgang bei der Verdrängung dar. Darüber hinaus ermöglicht das Zeichnen von Träumen eine Reassoziierung der TeilKodierung und somit eine »nachträgliche« Rekonstruktion und Komplettierung bedeutsamer Erlebnisse. Nach Ansicht der Autoren begünstigt das Zeichnen die Entdeckung verdrängten Materials, wobei vorerst offen bleibt, in welchem Verhältnis verbalisierte und verbildlichte Darstellung in der Analyse zueinander stehen.